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Die Preise für Bauland unterliegen großen regionalen Schwankungen.
Während Käufer in Bayern durchschnittlich mehr als 250 Euro pro Quadtratmeter investieren müssen, erhalten Bauwillige in Thüringen die gleiche Fläche bereits für gut 60 Euro. In den Städten können die Preise nochmals deutlich höher sein. Überall dort, wo die Nachfrage das Angebot übersteigt, müssen Interessenten beim Grundstück kaufen mit erhöhten Kosten rechnen.
Folgerichtig weichen viele Bauherren auf die Randlagen aus oder suchen im Grünen, wo Bauland speziell für Familien noch zu erschwinglichen Preisen erhältlich ist. Zeitverlust durch lange Fahrten sowie die steigenden Benzinpreise können den Vorteil des günstigeren Grundstückes allerdings auf Dauer ins Gegenteil kehren. Erst eine gute Infrastruktur und ein attraktives Umfeld machen das Grundstück kaufen auch dauerhaft rentabel. Daher ist es sinnvoll, die Kosten für das Bauland in einem Gesamtpaket mit den langfristigen Lebenshaltungskosten zu betrachten.
Verschiedene Bauprojekte brauchen unterschiedlich große Grundstücke. Kaufen kann man Plätze mit weit über 1000 Quadratmetern ebenso wie kleine Parzellen für Mittelreihenhäuser, die oftmals schon mit 200 Quadtratmetern auskommen. Statt eines größeren Grundstücks für ein Eigenheim im Grünen, kann unter Umständen ein halb so großes Areal für ein Doppelhaus am Stadtrand die attraktivere Alternative sein.
Zusätzlich zu dem geringeren Platzbedarf von ungefähr 300 bis 350 Quadratmetern, liegen für ein Doppel- oder Reihenhaus zudem die Baukosten wesentlich niedriger als für freistehende Einzelhäuser. Die Preisdifferenz zwischen Einzelhaus und Reihenmittelhaus liegt bei gleicher Größe bei ungefähr 15 Prozent.
Unabhängig von der Größe der Grundstücke: Kaufen und verkaufen lassen sich besonders Objekte mit wertbeständiger Ausstattung und guter Lage. Dazu zählen auch die Infrastruktur und das nachbarschaftliche Umfeld.



